1952
Von 1952 bis 1962 wird das Kehlsteinhaus vom Freistaat Bayern an den Deutschen Alpenverein
Sektion Berchtesgaden verpachtet.
Nach Umbaumaßnahmen wird das Kehlsteinhaus am
17. Mai 1952 als Berggaststätte eröffnet und für alle Besucher frei zugänglich gemacht.
1960Gründung der Berchtesgadener Landesstiftung.
"Die Berchtesgadener Landesstiftung ist eine durch das Bayerische
Staatsministerium des Inneren im Einvernehmen mit den Staatsministerium
für Unterricht und Kultus und der Finanzen mit Urkunden vom 06. August
1960 Nr. I A 4 – 539 – 4 B/20 errichtete rechtsfähige kreiskommunale
Stiftung des öffentlichen Rechts.
Die Stiftung verfolgt
ausschließlich gemeinnützige und wohltätige Zwecke im Landkreis
Berchtesgadener Land auf materiellem, geistigem und sittlichem Gebiet.
Sie fördert besonders die Gesundheitsfürsorge, die Krankenpflege, die
Erziehung, das Schulwesen, und die Pflege des Heimatgedankens. Die
Stiftung wird durch den Stiftungsrat verwaltet. Ihm gehören zwei
Vertreter des Freistaates Bayern, der Präsident des Bayerischen
Landesamtes für Steuern, der Landrat des Landkreises Berchtesgadener
Land und ein weiterer vom Kreistag Berchtesgadener Land gewählter
Vertreter an.
Die Geschäftsführung der Stiftung obliegt dem
Landrat des Landkreises Berchtesgadener Land, der Vorsitzender des
Stiftungsrates ist. Die Stiftungsaufsichtsbehörde ist die Regierung von
Oberbayern.
Das Vermögen besteht in einem dinglichen
Nießbrauchrecht am Kehlsteinhaus, an den Kehlsteinstraßen und an der
Dokumentationsstelle am Obersalzberg, das der Freistaat Bayern der
Stiftung zugewendet hat.
Nach § 2 der Satzung der Berchtesgadener
Landesstiftung sind die Erträge des Stiftungsvermögens sowie etwaige
sonstige Zuwendungen ausschließlich für den Stiftungszweck zu verwenden.
Ihre Verwendung zur Erfüllung von Pflichtaufgaben des Landkreises
Berchtesgadener Land ist unzulässig.
Die Einnahmen fließen
hauptsächlich aus der Verpachtung der vom Freistaat Bayern der Stiftung
zum Nießbrauch überlassenen Anlagen (Kehlsteinhaus, Aufzug,
Kehlsteinstraße).
Pächter ist der Zweckverband Tourismusregion
Berchtesgaden-Königssee, der den Gastronomiebetrieb im Kehlsteinhaus
einem privaten Pächter überlassen hat."
(Quelle: Homepage: LRA Bgl, Sachgebiet Z 2, Stand 10.05.2012)
Das wuchtige Bauwerk mit seinen meterdicken Grundmauern eröffnet dem Besucher einen beeindruckenden Blick über das Berchtesgadener und Salzburger Land.
Ein mit Naturstein ausgeschlagener Tunnel führt 124 Meter weit durch das Felsmassiv zu einem messingverkleideten Aufzug.
In nur 41 Sekunden fährt der Aufzug weitere 124 Meter in das Innere des Kehlsteinhauses.
Im Gastonomiebereich des Kehlsteinhauses sind Führungen nicht gestattet.
Daten
| Meereshöhe |
1834 m |
| Bauzeit |
13 Monate
|
| Aufzug |
124 m |
| Zugangstunnel |
124 m |
| Panoramablick |
bis 200 km |